Zu Beginn der Sitzung befasste sich der Gemeinderat mit der Aufstellung eines Bebauungs- und Grünordnungsplans „WA Hochfeld-West Erweiterung“, mit dem das bestehende Baugebiet „Hochfeld-West“ in einem zweiten Bauabschnitt erweitert werden soll. Der Flächennutzungs- und Landschaftsplan ist bereits entsprechend angepasst. Nachdem der Lageplan mit Kennzeichnung des Geltungsbereiches aufgezeigt wurde, fasste das Gremium den Aufstellungsbeschluss. Mit der Erstellung des Bebauungsplans soll die Firma Landschaftsarchitektur und Stadtplanung Heigl aus Bogen beauftragt werden.
Sodann beschloss der Gemeinderat, die Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts zu ändern. Künftig soll der Erste Bürgermeister ab der nächsten Wahlperiode hauptamtlich tätig sein. Grundlage für die Entscheidung ist die Änderung der Gemeindeordnung, wodurch die Ersten Bürgermeister von Gemeinden mit zwischen 2.500 und 5.000 Einwohnern grundsätzlich berufsmäßige Bürgermeister sind. Nur falls eine Ausübung als Ehrenamt weiterhin gewünscht ist, muss dies per Gemeinderatsbeschluss bestimmt werden. Die Gemeinde Hunderdorf fällt mit knapp über 3.000 Einwohnern in diesen Geltungsbereich, jedoch ist in der Satzung der Gemeinde zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts aus dem Jahr 2020 noch die Ausübung als Ehrenamt festgehalten. Daher musste hier eine Änderung dieser Satzung erfolgen, sodass das Bürgermeisteramt ab der neuen Wahlperiode gemäß der Gemeindeordnung als Hauptamt ausgeführt werden kann. Erster Bürgermeister Max Höcherl verwies in der Sitzung auf die stetig steigende Arbeitsbelastung durch neue Projekte und zusätzliche Aufgaben von übergeordneten Behörden. Der Gemeinderat folgte der Begründung und stimmte der Änderung einstimmig zu, wodurch das Bürgermeisteramt in Hunderdorf ab der neuen Wahlperiode 2026 berufsmäßig ausgeführt wird.
Am Ende der öffentlichen Sitzung informierte der Vorsitzende über die Planung der Einweihung und zwei Tage der offenen Tür für die Erweiterung der Kindertagesstätte, voraussichtlich im Januar 2026.
Anschließend folgte eine nichtöffentliche Sitzung, in der sich das Gremium mit Vertragsangelegenheiten befasste.















