Zuerst stellte Wallner neben den Bevölkerungsentwicklungszahlen auch Informationen zur finanziellen Lage der Gemeinde vor. So stieg der Schuldenstand je Einwohner aufgrund vieler angegangener Bau- und Infrastrukturmaßnahmen, insbesondere aufgrund des Neubaus eines Hortes, in den letzten Jahren von 623 Euro im Jahr 2024 auf 921 Euro im Jahr 2025.
Im Jahr 2024 investierte die Gemeinde 1,34 Millionen Euro für den Hort als Anbau an die Grundschule, im Jahr 2025 sind die Restzahlungen in Höhe von 725.000 Euro fällig. Die Außengestaltung der Grundschule mit Allwetterplatz schlug im Jahr 2024 mit 219.100 Euro zu Buche und die Sanierung verschiedener Gemeindestraßen kostete 284.400 Euro.
Bürgermeister Wallner gab mittels einer Power-Point-Präsentation einige Bilder und Eindrücke der Veranstaltungen des letzten Jahres wieder. So beispielsweise von der Sanierung und Eröffnung der Alten Post, vom Kirta-Markt sowie von der Altarweihe in der Pfarrkirche St. Martin. Auch Fotos verschiedener Baumaßnahmen im Gemeindegebiet waren mit dabei, wie der Bau des Regenrückhaltebeckens Waldweg, die Renovierung der Kirche Pürgl sowie Baumfäll- und Bankettarbeiten. Der Bürgermeister ging auch auf das vielfältige Vereinsleben in Neukirchen ein, zeigte Fotos von verschiedenen Veranstaltungen der Ortsfeuerwehren sowie der Pfarrgemeinde auf und betonte die durchgeführte und sehr gut angekommene Sommerferienfreizeit ein.
Anschließend gab er einen Ausblick auf die nächsten Jahre und stellte insbesondere die Planungen zur Erweiterung des Baugebietes Bühler Feld, des Freizeitparks Edelwies sowie die Anschaffung eines neuen Hilfeleistungslöschfahrzeuges HLF 10 für die Feuerwehr Neukirchen vor. Wallner gab auch einen Ausblick auf die anstehenden Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 2026, in dem die Gemeinde Neukirchen ihr 900-jähriges Bestehen feiert, insbesondere das von der Gemeinde und einem Orga-Team geplante Heimatfest mit altbekannten Highlights wie der Disco Night und Mega Rock.
Es folgte eine offene Diskussionsrunde, in der die anwesenden Bürger ihre Fragen und Anregungen vorbringen konnten. Am Ende der Bürgerversammlung dankte Wallner den Bürgern für das stets gute Miteinander und für die Zusammenarbeit. Anschließend übergab er das Wort an Klimaschutzmanager der Verwaltungsgemeinschaft, Markus Wolf, der die kommunale Wärmeplanung und das Klimaschutzkonzept vorstellte und Fragen hierzu beantwortete.


































