Führungskräfte erhalten bei Rosenbauer eine Schulung
Am Donnerstagmorgen machte sich die Führungsriege der aktiven Wehr auf den Weg nach Leonding (bei Linz) zur Firma Rosenbauer. Hier wurden die Gerätschaften des neuen Einsatzfahrzeuges in Augenschein genommen und auch ein praktisches Training mit dem neuen Fahrzeug konnte die Führungsmannschaft um Kommandanten Julian Neuhierl auf dem Übungsgelände der Firma Rosenbauer absolvieren. Höhepunkt des Besuches war die Werksbesichtigung und am Freitagnachmittag machte sich die Delegation wieder auf dem Rückweg nach Neukirchen.
Viele Mitglieder der Feuerwehr und auch Gemeinderäte mit Bürgermeister Matthias Wallner warteten auf die Ankunft des neuen HLF10. Mit einem Feuerwerk wurde das Fahrzeug in Empfang genommen, das der Ehrenkommandant nach Neukirchen fuhr. Anschließend konnten die Anwesenden das neue Fahrzeug begutachten. Vorstand Matthias Niemeier und Kassiererin Andrea Fuchs organisierten eine Feier im Gerätehaus, um diesen Moment einen würdigen Rahmen zu geben. Reden rundeten diese Veranstaltung ab, wobei Kommandant Julian Neuhierl die anwesenden Gäste begrüßte und in seiner Rede vor allem den Dank an die Personen richtete, die maßgeblich für die Anschaffung dieses neuen Feuerwehreinsatzfahrzeuges beteilig waren, nämlich an den früheren Kommandant und jetziger Kreisbrandinspektor Günther Neuhierl und den drei Bürgermeistern mit ihrem Gemeinderat. Weiter präsentierte der erster Kommandant ein paar Zahlen zum Fahrzeug und lies die letzten beiden Tage Revue passieren.
Anschließend richtete Kreisbrandinspektor Günther Neuhierl, der Initiator der Anschaffung, seinen besonderen Dank an die Gemeinde und an die Bauhofmitarbeiter. Durch die Unterstützung der Bauhofmitarbeiter schaffe man es auch an üblichen Arbeitstagen, immer mit einer vollen Besatzung einsatzfähig zu sein. Er freute sich vor allem für die vielen Anwesenden, die großes Interesse an dem neuen Einsatzfahrzeug zeigen. Ferner zeigte sich der Ehrenkommandant glücklich über das neue Fahrzeug. So sei man für die nächsten Jahrzehnte sehr gut gerüstet. Gerade für die technische Hilfeleistung setzt das Fahrzeug neue Maßstäbe.
Das neue Einsatzfahrzeug ist ein Meilenstein für die Gemeindebürger
Zu guter Letzt zeigte Bürgermeister Matthias Wallner in seiner Rede seine Freude über das Ereignis. Er begann wie gewohnt mit einem Zitat: „Sicherheit ist unbezahlbar, Sicherheit kostet aber was“. Diese Worte spiegeln sich in der Investition dieses neuen Fahrzeuges wieder und der Bürgermeister machte deutlich, dass dieses Fahrzeug nicht der Feuerwehr Neukirchen gehört, sondern dass es vor allem den Bürgern der Gemeinde gehöre. Die Investition in Höhe von zirka 660.000 Euro haben aber auch die Bürger der Gemeinde zu tragen. Nichtsdestotrotz könne die Gemeinde stolz auf dieses neue Fahrzeug sein, dass dem neusten Stand der Technik ausgestattet ist, so wie man das in Neukirchen bisher nicht gehabt habe. Aber was nütze die beste und neuste Technik, wenn man nicht die entsprechende Besatzung habe, so Wallner. Er lobte aber die Einsatzbereitschaft der Neukirchner Feuerwehr und wünschte der aktiven Wehr viel Freude mit dem neuen Fahrzeug. So wünschte er den Kameraden wenig Einsätze und im Einsatzfall, dass diese vor allem glimpflich ablaufen würden und die Besatzung mit dem neuen HLF10 unfallfrei und wohlbehalten wieder ins Gerätehaus zurückkehren würde. Desweiteren bat der Bürgermeister um den pfleglichen Umgang mit dem neuen Feuerwehrauto, wovon er aber überzeugt sei, dass dies geschehe. Er glaubt fest daran, dass so mancher Feuerwehrmann bzw. Feuerwehrfrau dieses Fahrzeug besser pflege als das eigene Auto. Am Ende seiner Rede bedankte er sich beim Kommandanten mit seinem Stellvertretern Höpfl und Schwarzensteiner, dass man für die kommenden Wochen einen klaren Plan habe, was die Einweisung der aktiven Mitglieder in das neue HLF10 betreffe.




























