Gemeinderatssitzung vom 10.07.25

Auftakt zur kommunalen Wärmeplanung - Ertüchtigung der vier Feuerwehrsirenen auf digitale Alarmierung

Zu Beginn der Gemeinderatssitzung standen verschiedene Bauanträge auf der Tagesordnung. Zu den Anträgen auf Anbau an den bestehenden Milchviehstall in Inderbogen 2, Neubau einer Mehrzwecklagerhalle in Untermühlbach 1a und Denkmalschutzantrag auf Erlaubnis zur Sanierung des Anwesens in Taußersdorf 11 konnte jeweils das gemeindliche Einvernehmen erteilt werden.
Frau Luisa Kupillas vom Ingenieurbüro Luxgreen in Regensburg informierte über den Ablauf der kommunalen Wärmeplanung. Diese startet zunächst mit der Bestandsaufnahme des aktuellen Wärmebedarfs der Gemeinde. Basierend auf diese Bestandsaufnahme wird dann eine Zielsetzung festgelegt und folgend verschiedene Möglichkeiten geprüft, wie die Wärmeversorgung nachhaltiger gestaltet werden kann. Danach folgt die Erstellung eines Maßnahmenplans. Die Bevölkerung wird in den Planungsprozess eingebunden, um Akzeptanz zu schaffen und Anregungen zu berücksichtigen. Eine Festlegung von Gebieten, in denen die Bürger ihre Heizungen tauschen müssen, wird nicht erfolgen. Die kommunale Wärmeplanung ist ein wichtiger Prozess, bei dem die Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf Strategien entwickeln, um die Wärmeversorgung in ihrer Region nachhaltiger, effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten. Ziel ist es, eine zuverlässige Wärmeversorgung für die Bewohner sicherzustellen, dabei aber auch die lokalen Ressourcen optimal zu nutzen und die Klimaziele zu erreichen.
Weiter ging es mit der Ertüchtigung der vier Feuerwehrsirenen auf digitale Alarmierung. Wegen der Einführung der digitalen Alarmierung im Leitstellenbereich Straubing sind auch die einzelnen Feuerwehrsirenen zu ertüchtigen. Weil die Förderantragstellung beim Freistaat Bayern bereits erfolgt ist und die Unbedenklichkeitsbescheinigung vorliegt, konnte die Auftragsvergabe für benötigten 4 FRT-Funkgeräte über die Sammelausschreibung vom Leitstellenbereich bei der Fa. Sepura zum Preis von 2.518,04 € vorgenommen werden. Der Gemeinderat bewilligte auch die Ertüchtigung der vier Feuerwehrsirenen und beauftragte mit den Umbauarbeiten den wirtschaftlichsten Anbieter die Fa. zweipunktvier.com aus Pfarrkirchen bei einer Bruttoauftragssumme in Höhe von 10.059,07 €, wozu eine Pauschalförderung in Höhe von 8.724,00 € durch den Freistaat Bayern in Aussicht steht.
Bürgermeister Wallner teilte mit, dass aufgrund der Änderung der Garagen- und Stellplatzverordnung der Erlass einer gemeindlichen Stellplatzsatzung notwendig ist, weil eine Stellplatzpflicht nur noch besteht, wenn die Gemeinde dies ausdrücklich per Satzung anordnet. Der Gemeinderat beschloss die Stellplatzsatzung, die nunmehr zum 01.10.2025 in Kraft treten wird.
Anschließend informierte der Bürgermeister zum Stand der Bauarbeiten beim Übergang von Kindergarten zur Grundschule, zu den Arbeiten an der Brandmeldeanlage in der Grundschule mit Hort und den Kanalbauarbeiten beim Waldweg. Mit dem Beginn der Arbeiten für das Regenrückhaltebecken hier, welches dann auch positive Folgen für den Ortsteil Grad/Stippich bringen wird, ist noch im Juli zu rechnen. Weiterhin laufen aktuell konkrete Planungsarbeiten für einen Mobilfunkmast in Pürgl, welcher eine deutliche Verbesserung des Handyempfangs in Sparr, Pürgl und darüber hinaus erreichen soll. Die Errichtung dieses Mastes steht wohl in 2026 an.
In einer anschließenden nichtöffentlichen Sitzung befasste sich das Gremium mit einer Auftragsvergabe zur Beschaffung von Schutzanzügen für die Ortsfeuerwehren und einer Darlehensaufnahme.